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Wie weiter ohne Atomstrom und ohne einen weiteren Anstieg der Treibhausgasemissionen?
 
Der Stellenwert der Elektroenergie in unserer Gesellschaft unterzieht sich, ausgelöst durch die Katastrophe in Fukushima einem Paradigmawechsel. Elektrizität ist nicht mehr eine gewöhnliche Ware wie viele andere Wegwerfprodukte, sondern ein kostbares Gut. Der Schaden den ein Unfall in einem AKW anrichten kann, ist so Gigantisch, dass man in Zukunft nicht mehr darüber hinweg sehen kann. Weder die Politiker noch die Strommanager können so weitermachen wie bisher. Die Experten und die ganze Entourage der Elektroindustrie, die bisher auf die Mühlen der Atomenergie geredet haben, müssen wenn nicht abtreten, dann mindestens über die Bücher. Es geht in Zukunft nicht mehr um Profitmaximierung, sondern es geht um die
 
Nationale Sicherheit.
 
 
Der Ausstieg in den Einstieg in das Solare Zeitalter, oder was bedeutet die Abschaffung der Schweizerischen Atomkraftwerke für die weitere Zukunft der Elektroenergieversorgung. Ich möchte an einem Beispiel aufzeigen, welche Gedankenpotenziale frei werden, wenn ernsthaft an der Sache gearbeitet wird. Um eine Energiemenge von 3 TWH (Mühleberg) aus Erneuerbarer Energie zu ersetzen, müsste Jeder Kopf in der Schweiz pro Jahr 428 kWh weniger Energie verbrauchen. Dies entspricht der Menge Energie die 5m² Fotovoltaik Zellen im Durchschnitt pro Jahr in unseren Breitengraden generieren. Die Investition für 35 Millionen m² solcher Module beläuft sich Heute auf 9 Milliarden Franken. Darin sind über die ganze Lebensdauer von konservativ geschätzten 40 Jahren, alle Kosten für 120 TWH Spitzenenergie inbegriffen. Pro kWh ergibt sich daraus ein Energiepreis von 7,5 Rappen. In etwa gleichviel wie Heute Spitzenenergie gehandelt wird. Zu diesen Bedingungen erhalten wir Energie, die keine Betriebs, Brennstoff und insbesondere keine nennenswerten Entsorgungskosten verursacht. Damit möchte ich nur die Rahmenbedingungen aufzeigen die Heute Herrschen. Um auch nachts Bandenergie aus Erneuerbaren Quellen zu erzeugen, bietet sich die Windenergie, die in den Alpen vorhanden ist geradezu an.   Es müssten allein für den Ersatz von Mühleberg ca. 200 Windkraftwerke der neusten Generation mit je 5 MW Leistung gebaut werden. Solche riesigen Windparks werden aktuell in der Nordsee Offshore realisiert. Die Schweiz ist in der besonderen Lage, dass die Zwischenspeicher die als Puffer dienen können bereits   Heute vorhanden sind und weitere in der Grössenordnung von 5000 MW Leistung geplant sind. Um dem Schutz des Landschaftsbildes gerecht zu werden, schlage ich vor, ca. 5 Aelodukte mit je 400 MW Windkraftwerksleistung zu realisieren. Zur Visualisierung dieser Idee habe ich ein Werk in die Landschaft des Säntis gezeichnet.

 

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